Moxatherapie

Moxa ist die westliche Sprech-und Schreibweise des japanischen "Mogusa" für Beifuss. Das Abbrennen getrockneter und zerriebener Blätter dieser Pflanze auf bestimmte Hautstellen war in China zur Heilung, wie zur Verhütung von Krankheiten schon in frühesten Zeiten üblich. Die Moxatherapie ist eine Wärmetherapie, bei der Akupunkturpunkte oder bestimmte Körperbereiche mittels glimmendem Beifusskraut erwärmt werden. Moxibustion zur Vorbeugung von Krankheiten und zur allgemeinen Kräftigung ist auch bei Japanischen Sportlern in den letzten Jahren wieder stark im Kommen. Die Moxatherapie wird verbreitet bei Rheumatischen Beschwerden zur Schmerzlinderung eingesetzt. Bei Energielosigkeit, wie auch bei Beschwerden in Gelenken (Tennisarm), zeigt die Moxatherapie eine positive Wirkung. Da die Moxatherapie den Energiefluss anregt, sollte diese Anwendung nicht am späten Abend erfolgen. Nach wissenschaftlichen Erkenntnissen wirkt die Moxatherapie nach dem Prinzip der Gegenregulation. Durch die Anregung der Nervenendungen der Haut, werden Hirnanhangsdrüse und Nebennieren aktiviert, welche für die Freisetzung wichtiger Hormone sorgen, die im Körper ihre entsprechend positiven Wirkungen auslösen.

Wirkung und Anwendung

  • Schmerzen, die sich durch Wärme reduzieren
  • Magen - Darmbeschwerden
  • Durchblutungsstörungen
  • Antriebslosigkeit
  • Aktivierung der Abwehrkräfte
  • Chronische Erkrankungen
  • Erkrankung des Sehnenapparates