Schröpftherapie

Schon Hippokrates (460-359 v, Chr) und andere bekannte Aerzte aus dem Mittelalter haben die Schröpfkopftherapie zum Herausziehen schädlicher Säfte angewandt. Das Schröpfen ist eine Jahrhunderte alte Methode und entstand aus dem natürlichen Bedürfnis, schädliche Stoffe aus der Haut herauszuziehen, indem man den Mund auf das "verletzte" Gebiet setzte und saugte. Aus dem natürlichen Instinkt wurde eine Heilmethode geboren, die in der heutigen Zeit wieder neu Fuss gefasst hat. Durch modernste Schröpfgeräte, wie Schröpfgläser ist diese Therapieform effizient anwendbar. Man unterscheidet von einer Reiztherapie, bei der Reflexwege von der Haut zum Organ gesucht werden um so den Selbstheilungsprozess in Gang zu setzen. Bei einer lokalen Anwendung, wo die Muskulatur verhärtet ist, regt das durch das Schröpfglas erzielte Vakuum die Durchblutung hingegen stark an. Ziel des Schröpfens ist also, die Selbstheilungskräfte des Organismus zu stärken oder erst in Gang zu setzen. Durch diese Methode werden die Möglichkeiten, mit denen der Körper zur Abwehr von Krankheiten ausgestattet ist angeregt und unterstützt.

Wirkung und Anwendung

  • Lösen von verspannten Muskeln
  • Förderung der Durchblutung
  • Entgiftung des Gewebes
  • Erkältungen
  • Kopfschmerzen
  • Hüft- Oberschenkelschmerzen, Ischias
  • Tennisarm